Die Bergstadt Ehrenfriedersdorf liegt an der Bundesstraße 95 etwa auf dem halben Weg zwischen Chemnitz und Oberwiesenthal.

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde die heute etwa 6000 Einwohner zählende Stadt als bäuerliche Waldhufensiedlung gegründet. Erwerbszweige der Siedler waren zunächst die Landwirtschaft und das Zinnseifen. Bereits Mitte des 14. Jahrhunderts verfügte Ehrenfriedersdorf über alle städtischen Rechte.

Der Zinnbergbau brachte Wohlstand für die Stadt und versetzte sie in die Lage, ein festes Gotteshaus zu bauen - einen zweischiffigen gotischen Bau mit einen mächtigen Turm über den Chor. Diese Kirche, die wie durch ein Wunder Kriege, Brände und Verfall überstand, schmückt ein weithin bekanntes Kunstwerk - ein geschnitzter, prächtiger, sechsflügliger Hochaltar - geschaffen von dem spätgotischen Meister Hans Witten im Jahr 1507.

Seit jeher war der Ort Ehrenfriedersdorf ein überaus beliebtes Ausflugs- und Wanderziel. Dabei locken vor allem die bizarre Granitfelsgruppe der Greifensteine und das idyllische Tal des Greifenbaches die Besucher an. Der 23 Hektar große Greifenbachstauweiher, angelegt bereits vor 1400 als Wasserspeicher für den Ehrenfriedersdorfer Bergbau, ist heute mit seinem Campingplatz Anziehungspunkt für Urlauber aus nah und fern. Die Gegend um die Greifensteine zählt zu den schönsten Wandergebieten des Obererzgebirges.

Mit Engagement bemühen sich Vereine und Privatpersonen darum, überlieferte Traditionen, wie das Klöppeln, Schnitzen, alte Weihnachtsbräuche und die Mundart zu erhalten. Die Ehrenfriedersdorfer verbinden Heimatliebe, erzgebirgische Gemütlichkeit und Gastfreundschaft mit moderner Lebensführung.

 

 

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